Das Gesetz der Drei

Ungeschrieben und beinah doch statistisch nachvollziehbar, ereignen sich in unserem Einsatzgebiet in der Regel drei Alarmierungen in Folge. So ließ auch der Dezember nicht an dieser Theorie zweifeln.

Bereits am 06.12.2017 wurden die KameradInnen der Feuerwehr Edramsberg zusammen mit der FF Wilhering um 12:54 zu einem Brandverdacht Wohnhaus in den Ortsteil Katzing alarmiert. Vor Ort konnte rasch sichergestellt werden, daß die Kaminwirkung etwas zu wünschen übrig ließ und so durch das Brandgut der Wohnraum etwas verqualmt war. In Absprache mit dem Eigentümer wurde der zuständige Rauchfangkehrer verständigt und der Wohnraum belüftet. Die 11 Freiwilligen unserer Wehr konnten um 13:48 Uhr die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Darauffolgend am 13.12.2017 wurden wir gemeinsam mit der FF Schönering um 11:46 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in die Gartenstraße alarmiert. Durch einen Kabelbrand im Bereich der Batterie war die Front des Renault schwer beschädigt worden. Eine Ausbreitung des Brandes konnte durch das beherzte Eingreifen von E-HBI Phüringer der FF Schönering im feinen Anzug abgewendet werden. Die eintreffenden Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren waren somit mit Nachlöscharbeiten und der Kontrolle mittels Wärmebildkamera, wie dem Abklemmen der Fahrzeugbatterie beschäftigt. Um 12:31 Uhr waren die 11 KameradInnen der FF Edramsberg unter Leitung von HBI Martin Niederhuemer, wieder einsatzbereit.

Den Abschluß der Serie bildete am 15.12.2017 ein Verkehrsunfall in Lohnharting zu welchem die Feuerwehren Edramsberg und Wilhering im Zuge der gemeinsamen Tageseinsatzbereitschaft um 09:46 Uhr zur Pflicht beordert wurden. Ein Verkehrsteilnehmer war mit seinem Fahrzeug aus noch unbekannter Ursache ins Schleudern gekommen und hatte mehrere Bäume einer Allee geschramt, bevor es auf der gegenüberliegenden Seite und durch die Wucht des Aufpralles schwer beschädigt zum liegen kam. Der Lenker konnte das Fahrzeug eigenständig und glücklicherweise augenscheinlich Unversehrt - wenn auch unter Schock - verlassen. Die Arbeit der Freiwilligen beschränkte sich somit auf die Sicherung und Reinigung der Unfallstelle sowie das Abbinden ausgelaufener Betriebsmittel. Die 14 KameradInnen der Feuerwehr Edramsberg, erneut unter Einsatzleitung von Martin Niederhuemer, konnten um 11:20 Uhr wieder zur Tagesordnung zurückkehren.