Garagenbrand in Schönering

Im Zuge des Neubaues einer Wohnanlage, lud die FF Schönering am 06.09.2017 zu einer Einsatzübung mit Brand in der zugehörigen Tiefgarage.

Mit dem vollbesetzten TLF-A 2000 wurden die Kameraden der FF Edramsberg kurz nach 19:00 alarmiert und begaben sich unverzüglich zum Einsatzort. Nach kurzer Lageerkundung und Absprache mit dem Einsatzleiter der FF Schönering HBI Roland Zoitl, befahl HBI Martin Niederhuemer als Gruppenkommandant des Tank Edramsberg, den Angriff mittels HD Rohr (es wurde von einem Fahrzeugbrand ausgegangen) unter schwerem Atemschutz und zur Rettung der vermissten Personen.

Binnen kürzester Zeit konnten unsere Atemschutzträger in der dicht verrauchten Garage einige Vermisste ausfindig machen. Da eine der zu Rettenden noch bei Bewußtsein war wurde sie ohne zu zögern und ohne den Einsatz etwaiger Rettungsgeräte umgehend ins Freie gebracht. Selbige war in der Lage den Einssatzkräften den verbleib einer vierten Person im Kofferraum eines Autos mitzuteilen.

Der Atemschutztrupp, welcher Aufgrund der noch recht kurzen Einsatzzeit über ausreichend Atemluftreserven verfügte, begab sich augenblicklich zurück ins Objekt und lokalisierte das beschriebene Kraftfahrzeug. Besagter Kofferraum war jedoch versperrt. HBM Ratzenböck Alexander zeigte in diesem Fall ausgezeichnetes Problemlösungsdenken. Anstatt sich langwierig mir der Öffnung der Heckklappe auseinanderzusetzen, oder gar den Einsatz eines hydraulischen Rettungsgerätes in Erwägung zu ziehen und so die Rettung der/des Eingeschlossenenen noch hinauszuzögern, verschaffte er sich über den Fond Zutritt zum innenraum und evakuierte die Person kurzerhand durch umlegen der Rückenlehne aus ihrer misslichen Lage.

Wir danken der FF Schönering für die Ausarbeitung und die Einlagung zu dieser interessanten Übung. Ein großes Dankeschön auch an Larissa Wahlmüller für die Photos!!!

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Landes Wasserwehrleistungsbewerb (WLA) Mitterkirchen

Am Samstag den 24.06.2017 starteten unsere Wassersportler am Landesbewerb in Mitterkirchen. Bei starkem Wind und Hitze traten die Vertreter der Feuerwehr Edramsberg wie folgt an:

Edramsberg 1: HAW Alexander Schram und OLM Ralf Kremsleitner

Edramsberg 2: AW Peter Humer und OLM Reinhard Schram

Die Besatzung Edramsberg 3, konnte Aufgrund eines drohenden Todesfalles in der Familie von HBM Alexander Ratzenböck nicht antreten.

Trotz der Tatsache, daß die oben angeführten Kameraden zeitlich bedingt wenig Gelegenheit zu trainieren fanden, erreichten sie doch recht beachtliche Ergebnisse.

So erreichte Edramsberg 1, in der Bronze Allgemeine Klasse A den 8. Rang und Edramsberg 2 den 21. Rang

In Silber Meisterklasse A Edramsberg 1 den 43. Platz und in der Allgemeine Klasse A, Edramsberg 2 den 26. Platz

Nach einer kleinen "Notoperation" wegen einer Platzwunde durch den Feuerwehrarzt vor Ort, konnte Alexander Schram im Einer (Edramsberg 1) noch den hervorragenden 39. Rang ergattern.

Aufgrund des Ausfalles der Besatzung Edramsberg 3 und des Verzichtes von HBM Florian Bayer im Einer Aufgrund des Ausfalles, waren die ehrgeizigen Kameraden der FF Edramsberg leider nicht in der Mannschaftswertung geführt. Dafür erforderlich wäre eine dreimalige Teilnahme in allen drei Kategorien (3xB, 3xS, 3xE).

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Personenrettung aus unwegsamen Gelände

  Eine körperlich recht anspruchsvolle Zugsübung organisierten BI Alexander Schram, Bi Andreas Kriechmayr und HBM Alexander Ratzenböck am 10.04.2017. Als Übungsort diente diesesmal der Steinbruch in Dörnbach, welcher auch für Kletterer ein sehr begehrtes Ziel darstellt und mit seinem frühlingshaften Grün, eine traumhafte Kulisse bot. Doch wie jede Schönheit sollte auch diese einen Haken haben. 

Um 18:30 erfolgte die Alarmierung zum Einsatz, welchem die KameradInnen der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering mit je zwei Fahrzeugen folgten. Während sich die Gruppenkommandanten unter (Einsatz)Leitung von OBI Rainer Viehböck sofort auf den Weg machten die Lage zu erkunden, trafen auch die Höhenretter der Feuerwehr Axberg am Ende der befestigten Straße ein.

Per Funk wurden die KameradInnen angewiesen mit welchen Gerätschaften sie sich auf den Weg machen sollten. Mit vereinten Kräften wurde neben Kettensägen, Korbschleiftragen und Erste-Hilfe Rucksack auch das gesamte Equipment der Höhenretter den schmalen Hohlweg zum Unglücksort geschafft.

Vor Ort wurden die Einsatzkräfte aufgeteilt. Ein Großteil befasste sich mit der Rettung zweier verletzter Kinder aus der Felswand, die Höhenretter machten sich daran unser neustes "Standardopfer" Larissa von einem Felsvorsprung zu evakuieren und eine Trupp von 10 Mann bestritt den beschwehrlichen Weg in den Wald oberhalb des Steinbruches um einen verunfallten Forstarbeiter aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Am Fuße des Steinbruches mußten die drei Verletzten in Korbtragen unter hohem Kraftaufwand der beteiligten Einsatzkräfte über große Felsblöcke bis an den Hohlweg transportiert werden, während die durch den steilen Aufstieg erschöpften KameradInnen im Wald am oberen Ende der Wand angekommen, mittels Unterlager, Kettensäge und Hebelkraft den eingeklemmten Forstarbeiter unter einem Baumstamm hervorholten und ebenfalls mittels Korbtrage zum Hohlweg schafften.

Da Zeugen Aufgrund der unübersichtlich Lage von einer weiteren vermissten Person sprachen, wurde kurzerhand das gesamte Umfeld des Steinbruches durch einen Suchtrupp inspiziert. Es stellte sich allerdings kurze Zeit später heraus, das alle Beteiligten zu Tal gebracht worden waren. Worauf die Suchmannschaft mit den verbleibenden Gerätschaften ebenfalls abstiegen. 

Nach einer Übungsnachbesprechung mit allen Mitwirkenden, verlasteten die FeuerwehrlerInnen das verwendete Equipment auf den Fahrzeugen und man traf sich im Zeughaus in der Unterhöf zu einer deftigen Stelzenjause, welche von den "Feldchefköchen" Alexander Schram und Heinz Ratzenböck frisch gegrillt und zubereitet worden war.

 

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Einmal Heiss ist nicht genug

Waren unsere Atemschutzträger gerade letztes Wochenende in St. Florian im Brandsimulationscontainer, bot sich auch am 01.04.2017 schon wieder die Gelegenheit an einer realistisch gestalteten Übung teilzunehmen. HBM Alexander Göttfert von der FF Wilhering nutzte die Chance in Schönering in einem alten Bauernhaus, vor dessen Abriss eine Atemschutzübung auszurichten.

Trotz des recht dichten Terminkalenders und herrlichestem Frühlingswetter fanden sich zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr Edramsberg ein und rückten dem Brandherd in einem Teil der Stallungen auf den Leib.

Erst starteten OBI Rainer Viehböck, OLM Ralf Kremseitner und FM Nina Brunner ins Übungsobjekt, gefolgt von HBM Stefan Kroiher, HBM Alexander Ratzenböck und OFM Christoph Hübsch. Beide Trupps konnten die gestellten Aufgaben bravourös und zur vollsten Zufreidenheit der Übungsleitung meistern. Trupp zwei gelang es, alleine durch das Abkühlen des Brandrauches an der Decke, den Brandherd niederzuschlagen, obwohl die Flammen bis an die Decken loderten.

Der signifikante Unterschied zur Simulation in St. Florian bestand in der Befeuerung mit Feststoff. Während die Anlage am letzten Wochenende lediglich mit Gas betrieben wurde und so ein Gutteil der Sichtbehinderungen durch den bei den Löscharbeiten entstehenden Wasserdampf entstand, paarte sich dieses Wochenende - bedingt durch die Verfeuerung von alten Paletten - auch giftiger Brandrauch. Dieser birgt neben der Toxizität und die durch die Unvollständigkeit der Verbrennung entstehende Schwärze auch die Gefahr der Rauchdurchzündung, sofern die an der Decke angesammelten Gase nicht gekühlt und die entstehenden Temperaturen nicht mittels Wärmebildkammera kontrolliert werden.

Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Wilhering für die Ausarbeitung dieser Übung, wie auch bei den eigenen KameradInnen für die enorme Bereitschaft welche sie im Einsatz und Übungsdienst, wie auch bei allen Veranstaltungen an den Tag legen.

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Alles im Sinne der Tageseinsatzbereitschaft

Im Zuge der gegenseitigen Unterstützung der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering von Montag bis Freitag zwischen 06:00 und 18:00 Uhr befaßten wir uns im Rahmen der Monatschulung im Juli und der darauffolgenden Monatsübung mit den Fahrzeugen der Wilheringer Kameraden um im Einsatzfall das richtige Werkzeug hinter dem entsprechenden Rolladen hervorzuzaubern und keine unnötige Zeit mit der Suche nach dem entsprechenden Equipment verbringen zu müssen.

Am Freitag den 07.07.2017 starteten wir geführt von BI Wolf Peter mit einer theoretischen Einweisung am RLF-A 2000 welches Aufgrund seiner umfangreichen Ausstattung einiger Aufmerksamkeit und Training bedarf.

Montag den 10.07.2017 teilten sich die anwesenden Kameraden in zwei Gruppen, sodass je 6 Mann das Equipment von LFB-A2 und RLF-A 2000 entluden. Zur Halbzeit wurde getauscht und die Materialien unter Supervision von BI Wolf Peter und LM Michael Mühlbachler in den entsprechenden Geräteräumen verlastet.

Durch diese Methode der Gerätekunde an den für die Kameraden der jeweiligen Feuerwehr "neuen" Fahrzeugen bleibt mehr im Hinterkopf und die Scheu durch mangelnde Kenntnis weicht. Diese und weitere Maßnahmen werden die Kameraden beider Wehren zusätzlich zum eigenen Ausbildungsplan bereichern und mit großem Interesse verfolgt.

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Auch die Aktiven wagen es wieder

Am 17.06.2017 erschien in Allhaming neben den Pflichtbereichsgruppen der Jugend auch noch ein lustige Truppe mit HBM Christian Sebele und HBM Florian Bayer der FF Edramsberg im Team mit den KameradInnen der FF Wilhering um ihre Leistung - in den letzten Monaten durch regelmäßige Trainings unter der Leitung von BI Peter Wolf (FF Wilhering) geschärft - abzufragen.

Leider konnten die KameradInnen, trotz der mühevollen Vorbereitungen, nur den dritten Platz von drei Startern in der Kategorie FLA Bronze A - Einsatznahe erringen. Dennoch reichte die Leistung, trotz der Erfordernis die Schlauchleitung nochmals zu kuppeln und drei Oberschenkelmuskelkrämpfen verteilt auf zwei Personen im Staffellauf, um zu bestehen.

Allem voran hatten alle Beteiligten aber Spaß an den Vorbereitungen und am Miteinander und die Gruppe zeugt von der guten Kooperation in unserem Haus. Ein herzliches Dankeschön den KameradInnen der FF Wilhering diesbezüglich und BI Peter Wolf für seine Geduld und die aufgewendete Zeit mit dieser Truppe zu arbeiten.

Wir sind gespannt auf den Bezirksbewerb in Traun am 01.07. beziehungsweise den Landesbewerb am 08.07.2017 in Mauerkirchen und werden Euch selbstreden hier auf dem Laufenden halten.

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Erinnert ihr euch an Marvin?

Dem aufmerksamen Leser unserer Hompage wird noch der Beitrag zum letztjährigen JFLA (Jugend Feuerwehr Leistungsabzeichen) in Gold in Erinnerung sein. http://www.feuerwehr-edramsberg.com/jugend/173-marvin-und-die-21-jugendkameradinnen

Genau jener junge Kamerad hat mit dem Abschluß seiner Grundausbildung und dem Erreichen des 16. Lebensjahres nun den Weg in den Aktivstand gefunden und bereichert unsere Mannschaft mit seinem Humor und seiner Tatkraft.

Den Abschluß seines langjährigen Weges von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand, bestritt er mit zahlreichen KameradInnen des Bezirkes Linz- Land am 31.03. & 01.04.2017 am Gelände der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule am Ritzlhof und setzte damit den Grundstein für seine Aktivlaufbahn. Weil er in punkto Feuerwehr sehr ehrgeizig und wissbegierig ist, mit dem Vermerk Vorzüglich in seinem Feuerwehrpass.

An diesen beiden Tagen wurde den TeilnehmerInnen am Grundlehrgang das gesammte Basiswissen der Feuerwehr abverlangt, Schlauchleitungen gelegt, Schaum hergestellt, die Tanklöschgruppe beübt, exerziert (um bei diversen Veranstaltungen und Aufmärschen die Form zu wahren) und natürlich auch die Theorie abgefragt.

Selbstredend waren viele dieser Basics bereits Bestandteil seiner Jugendlaufbahn, dennoch hat er sein Interesse und seinen Tatendrang nicht eingebüßt. Wir freuen uns ihn bei seinen Fortbildungen und Weiterentwicklungswünschen zu unterstützen und sagen Danke für seine Mitwirkung im Aktivdienst, bei Einsätzen, Übungen und Veranstaltungen.

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Wir gehen für Euch durchs Feuer

In diesem Sinne stürzten sich drei Atemschutztrupps der FF Edramsberg am 24.03. und 25.03.2017 in den Brandcontainer, welchen die FF St.Florian in Zusammenarbeit mit dem Bezirksfeuerwehrkommando für dieses Wochenende organisiert hatte. In dieser Brandsimulationsanlage, wurden verschiedenste computergesteuerte, gasbefeuerte Brandherde, unter Supervision durch je einen Ausbildner, mit den einzelnen Trupps durchlaufen.

Bereits am 24. abends starteten OBI Rainer Viehböck, BI Andreas Kriechmayer und FM Nina Brunner in die "Sauna für Fortgeschrittene" bei welcher Temperaturen bis zu 700 Grad erreicht werden können und alleine die körperliche Belastung durch den aus dem Löschwasser resultierenden Dampf sehr groß ist. Zusätzlich zu diesen beiden Faktoren wurde auch noch in vollkommener Dunkelheit und mit schwersten Sichtbehinderungen durch Dampfschwaden und Verrauchung operiert.

Tags darauf durchliefen HBM Stefan Kroiher, OBM Christian Wolfschluckner und OFM Christoph Hübsch als erster Trupp die Anlage, gefolgt von BI Alexander Schram, HBM Alexander Ratzenböck und HBM Florian Bayer das Übungsprogramm. Derartige Möglichkeiten die Atemschutzgeräteträger unter annähernd realistischen Bedingungen zu trainieren, sind ein wichtiger Bestandteil der konsequenten Aus- und Weiterbildung der BrandbekämpferInnen für den Innenangriff, um im schlimmsten Falle gut vorbereitet zur Menschen- und Tierrettung oder zur Brandbekämpfung in diversen Objekten vorrücken zu können.

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