Ausgedehnte Ölspur im Mühlbachtal

Noch wärend wir mit den umfangreichen Nacharbeiten des nächtlichen Brandeinsatzes befasst waren, wurde unser Kommandant HBI Schram Alexander am 04.04.2018 von einem anonymen Anrufer auf eine Ölspur auf der Kürnberger Bezirksstraße hingewiesen.

HBI Schram veranlaßte umgehend die beiden ebenfalls im Feuerwehrhaus anwesenden Kameraden HBM Kriechmayr Andreas und OBM Niederhuemer Martin mit dem KDO Edramsberg auf Erkundungsfahrt zu gehen. Selbige kehrten auch kurze Zeit später zurück um über das tatsächliche Ausmaß zu berichten. Umgehend verständigte der Kommandant die Landeswarnzentrale um ein Alarmierung auszulösen und einen offiziellen Auftrag anzulegen.

Noch wärend die Sirene die Kameraden zur um 11:52 Uhr zur Pflicht riefen, verlud AW Bayer Florian den auf Initiative von Niederhuemer Martin perfekt bestückten "Rollcontainer Öl" auf den Logistikanhänger. Somit konnten die ersteintreffenden Kameraden - mit ihnen auch OBI Kaltenböck Christian von der FF Schönering, welcher bei der FF Wilhering einsatzberechtigt ist und aufgeschreckt durch die Sirene vom Bauhof ins Zeughaus eilte - unter Führung von LM Malik Andreas mit KDO samt Anhänger zum Binden der ausgelaufenen Betriebsmittel ausrücken. Die Nachzügler folgten mit AW Bayer Florian zur Verkehrswegsicherung per LF-A. 

Tatsächlich zog sich die Ölspur - welche vermeintlich durch aus größerer Höhe fallendes Öl verursacht worden war - von der Ortstafel Mühlbach, abschnittsweise bis zur Kreuzung Seerbergstraße.

Leider war der Verursacher nicht gewillt den den Schadfall seiner Versicherung zu melden, respektive selbst die Feuerwehr zu kontaktiern. Dadurch bleibt die Feuerwehr wie so oft auf der offenen Rechnung sitzen. Denn die anfallenden Betriebsmittel, das verbrauchte Bindemittel sowie ein kleiner Beitrag für die Mannstunden würden im Normalfall von der KFZ Versicherung übernommen. Somit war ein weitere mühevoller Einsatz im Dienste der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer - immerhin 2 Stunden Arbeit zuzüglich Materialaufwand - unabgegollten.

Einsatzstatistik: 

Alarmierung: 04.04.2018, 11:52 Uhr

Einsatzende: 04.04.2018, 13:55 Uhr

Einsatzleiter: LM Andreas Malik 

Eingesetzte Fahrzeuge: LF-A, KDOF inkl. Logistikanhänger

Mannschaftsstärke: 12 Freiwillige

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Feuer am Stiel

Mit dem Alarmierungstext „Brand elektrische Anlage“ rückten die KameradInnen der FF Edramsberg und FF Schönering in den Abendstunden des 06.03.2018 in den Ortsteil Reith vor.

Eine Anwohnerin bemerkte beim Blick aus dem Fenster, dass ein Strommast in Brand geraten war und verständigte die Einsatzkräfte per Notruf, wodurch um 20:35 Uhr die Sirenen über den Ortsteilen Schönering und Edramsberg aufheulten.

Vermutlich durch einen technischen Defekt kam es zu einem Funkenflug welcher den Holzmasten in Brand setzte. Die rasch eintreffenden Feuerwehren konnten den Brand umgehend unter Kontrolle bringen, wodurch kein weiterer Sachschaden an benachbarten Gebäuden entstand.

Mitarbeiter der durch den Einsatzleiter HBI Roland Zoitl (FF Schönering) verständigten Linz AG konnten das technische Gebrechen beheben und die Leitung wieder in Stand setzen. 

Um 22:07 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft wieder an das Landesfeuerwehrkommando übermittelt werden und die KameradInnen nach Hause kehren.

 

Einsatzstatistik: 

Alarmierung: 06.03.2018, 20:35 Uhr

Einsatzende: 06.03.2018, 22:07 Uhr

Einsatzleiter: OBI Rainer Viehböck 

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF-A 2000, LF-A

Mannschaftsstärke: 18 Freiwillige

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Mit Schutzengeln gereist....

.... war die Lenkerin eines Kleinwagens in den Morgenstunden des 17.01.2018. Um 07:38 Uhr heulten die Sirenen der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering, um die Freiwilligen zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall zu alarmieren.

Auf der matschignassen Mühlbachstraße war die Dame ins Schleudern geraten und über die Böschung in das angrenzende Wäldchen am Mühlbach gestürzt. Dort kam ihr Fahrzeug auf der Fahrerseite zu liegen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort konnte sie bereits außerhalb des reichlich deformierten Fahrzeuges, an welchem sämtliche Airbags ausgelöst hatten, angetroffen werden. Sie blieb ohne sichtbare Blessuren.

Seitens der Feuerwehren wurde umgehend die Verkehrswegsicherung in die Wege geleitet. Anschließend musste ein junger Baum gefällt werden um das Fahrzeug wieder auf die Räder stellen und per Seilwinde des TLF-A über die Böschung auf die Straße ziehen zu können.

Per LFB Wilhering wurde der PKW zu einer Parkmöglichkeit geschleppt und der Verkehr bis zum Ende der Aufräumarbeiten einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

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Der Wind, der Wind.....

Auch vor der Marktgemeinde Wilhering machte das Sturmtief am 29.10.2017 nicht halt. Um 07:28 Uhr (Winterzeit) wurden die KameradInnen der Feuerwehr Edramsberg zum ersten mal an diesem Tage vom Schallen der Sirene zur Pflicht gerufen.

Im Mühlbachtal lag höhe der Tischlerei ein unter der Windlast umgestürzter Baum quer über die Fahrbahn und blockierte beide Fahrspuren zur Gänze. Mit gewohnt fachgerechten Schnitten ging Löschmeister Malik Andreas ans Werk und nach kurzer Zeit konnte die Straße wieder freigegeben werden.

Um 08:45 Uhr wurden wir von einer aufmerksamen Autofahrerin erneut per Telephon an den Ort des ersten Einsatzes alarmiert. Die vom ersten Einsatz verweilenden Kameraden und der per Handy hinzualarmierte "edramsberger Holzwurm" Malik Andeas, rückten unverzüglich zu besagtem Ort ins Mühlbachtal vor um ein beinahe identes Szenario vorzufinden, wie bereits 1,25 Std zuvor. Auch diese natürliche Straßensperre  konnte mit einigen geübten Schnitten und körperlichem Einsatz in kürzester Zeit behoben werden.

Nachdem die Freiwilligen die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt hatten und zu Hause nach dem Rechten sahen, ertönte um 11:51 Uhr erneut das markerschütternde Brüllen am Edramsberg. Etwas mühselig gestalltete sich allerdings die Suche per TLF-A und LF-A nach dem Einsatzort, den an besagter Stelle war nicht auf den ersten Blick die Beeinträchtigung ersichtlich. Letztendlich konnten die Kameraden das Corpus Delicti dennoch ausmachen und eine weitere Gefährdung des Verkehres auf der B129 abwenden.

Zu guter Letzt wurden die Kameraden der Feuerwehr Edramsberg um 14:35 Uhr per Pager zum Wohnsitz unserers Bürgermeisters gerufen. Die Kaminabdeckhaube hing nur mehr an einem von vier Verschraubungen und drohte bei der nächsten Böhe abgerissen zu werden und weiteren Schaden zu verursachen. OBM Eder Bernhard, ein echter Spezialist für Arbeiten in größerer Höhe, legte Kurzerhand den Klettergurt an und begab sich von beiden Seiten gut gesichert auf den Dachgiebel, um die Gefahr zu bannen. Nach erfolgreichem Abschluß dieser Kletterpartie spazierten die Tatkräftigen drei Häuser weiter, um einen losen Dachziegel an seinen Bestimmungsort zurückzubringen.

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Wohnhausbrand zu nachtschlafender Stunde

Am 03.04.2018 um 01:32 Uhr galt der Ruf der Sirene den KameradInnen der drei Feuerwehren der Marktgemeinde Wilhering. Rasch wurde das Nötigste übergezogen, so manche vom frenetischen Piepen des Pagers, dem Vibrieren des Telephones am Nachtkästchen oder gar vom unüberhörbaren Ruf der Sirene geweckte Partnerin eilte voraus, die Haustür und das Gartentor zu öffnen um keine Verzögerungen zu riskieren und sich eiligst zum Feuerwehrhaus begeben. Denn der Alarmierungstext "Brand Wohnhaus" ließ zu dieser Tageszeit Schlimmstes erahnen.

Der Atemschutztrupp des ersteintreffenden TLF-A 2000 Edramsberg startete nach Absprache mit den - zum Glück unverletzt ins Freie geflohenen - Bewohneren, die Suche nach dem Brandherd. Dichter schwarzer Rauch, erschwerte die Sicht im Brandraum und auch andere Teile des Einfamilienhauses waren durch den Wäscheschacht vom Rauch und den Brandgasen betroffen. 

Die KameradInnen des RLF-A Wilhering bereiteten umgehend den Hochleistungslüfter zur Überdruckbelüftung der Wohnräume vor und entsendeten einen weiteren Atemschutztrupp in den 1. Stock um eine Abluftöffnung zu schaffen. Im Sekundentakt reihten sich die weitern Fahrzeuge der drei Feuerwehren am Einsatzort, wurden weitere Atemschutztrupps bereitgestellt und eine Zubringerleitung vom Hydranten gelegt.

Rasch konnte der Brand abgelöscht und gesichert werden. Nach einer anschließenden Entrauchung wurde unter Einsatz der Wärmebildkameras sichergestellt, daß keine Glutnester mehr verblieben waren und selbst der Wäscheschacht nicht mit verbleibendem Brandrauch gefüllt blieb. 

Abschließend wurde den Eigentümern noch unter die Arme gegriffen und die im Brandraum lagernden, verrußten Gegenstände ins Freie gebracht. Anbei eine Maßnahme um wirklich ausschließen zu können keine durch Funkenflug verbreiteten Glutrest übersehen zu haben.

Bis 03:38 Uhr waren alle drei Feuerwehren wieder eingerückt und die Fahrzeuge weitestgehend einsatzbereit. Die Reinigung und Überprüfung der eingesetzten Arbeitsmittel dauerte jedoch noch bis in die Morgenstunden an und so mancher Freiwillige konnte vor dem Start in die neue Arbeitswoche wohl kein Auge mehr zumachen um sich zu regenerieren.

Einsatzstatistik: 

Alarmierung: 03.04.2018, 01:31 Uhr

Einsatzende: 03.04.2018, 03:38 Uhr

Einsatzleiter(FF Edramsberg): HBM Andreas Kriechmayr 

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF-A 2000, LF-A, KDOF

Mannschaftsstärke: 21 Freiwillige

Wie schon beinah üblich an dieser Stelle, ein herzliches Dankeschön an Antonio Bayer (FF Schönering) für sein zur Verfügung gestelltes Bildmaterial.

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Licht aus....

Markerschütternd brüllte die Sirene am Edramsberg, durch die kühle Luft weithin hörbar, um die Einsatzkräfte der FF Edramsberg am 21.01.2018 um 21:55 Uhr zur Pflicht zu rufen.

Noch an einen schlechten Scherz denkend, da im Alarmierungstext bei relativer Windstille von einem Sturmschaden die Rede war, eilten die Freiwilligen zum Feuerwehrhaus in der Unterhöf. Korrekt adjustiert, begaben sich die KameradInnen per TLF-A 2000 und LF-A in die Brunngasse um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Und tatsächlich blockierte ein nicht unerheblicher Stamm die Fahrbahn. In weiterer Folge war selbiger in die Stromleitung gestürzt, hatte einen Mast zu Fall gebracht und das Kabel aus der Verankerung des Transformators gerissen, wodurch Teile der Gartenstraße, sowie der Brunngasse ohne Strom waren.

Nach Rücksprache mit dem Energieversorger konnte der Baum entfernt und eventuelle Gefahren abgewehrt werden. Um 23:16 Uhr begaben sich eure Edramsberger nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zurück in die Kissen.

Einsatzstatistik:

Alarmierung: 21.01.2018, 21:55 Uhr

Einsatzende: 21.01.2018, 23:16 Uhr

Einsatzleiter: BI Andreas Kriechmayr 

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF-A 2000, LF-A

Mannschaftsstärke: 18 Mann

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Das Gesetz der Drei

Ungeschrieben und beinah doch statistisch nachvollziehbar, ereignen sich in unserem Einsatzgebiet in der Regel drei Alarmierungen in Folge. So ließ auch der Dezember nicht an dieser Theorie zweifeln.

Bereits am 06.12.2017 wurden die KameradInnen der Feuerwehr Edramsberg zusammen mit der FF Wilhering um 12:54 zu einem Brandverdacht Wohnhaus in den Ortsteil Katzing alarmiert. Vor Ort konnte rasch sichergestellt werden, daß die Kaminwirkung etwas zu wünschen übrig ließ und so durch das Brandgut der Wohnraum etwas verqualmt war. In Absprache mit dem Eigentümer wurde der zuständige Rauchfangkehrer verständigt und der Wohnraum belüftet. Die 11 Freiwilligen unserer Wehr konnten um 13:48 Uhr die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Darauffolgend am 13.12.2017 wurden wir gemeinsam mit der FF Schönering um 11:46 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in die Gartenstraße alarmiert. Durch einen Kabelbrand im Bereich der Batterie war die Front des Renault schwer beschädigt worden. Eine Ausbreitung des Brandes konnte durch das beherzte Eingreifen von E-HBI Phüringer der FF Schönering im feinen Anzug abgewendet werden. Die eintreffenden Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren waren somit mit Nachlöscharbeiten und der Kontrolle mittels Wärmebildkamera, wie dem Abklemmen der Fahrzeugbatterie beschäftigt. Um 12:31 Uhr waren die 11 KameradInnen der FF Edramsberg unter Leitung von HBI Martin Niederhuemer, wieder einsatzbereit.

Den Abschluß der Serie bildete am 15.12.2017 ein Verkehrsunfall in Lohnharting zu welchem die Feuerwehren Edramsberg und Wilhering im Zuge der gemeinsamen Tageseinsatzbereitschaft um 09:46 Uhr zur Pflicht beordert wurden. Ein Verkehrsteilnehmer war mit seinem Fahrzeug aus noch unbekannter Ursache ins Schleudern gekommen und hatte mehrere Bäume einer Allee geschramt, bevor es auf der gegenüberliegenden Seite und durch die Wucht des Aufpralles schwer beschädigt zum liegen kam. Der Lenker konnte das Fahrzeug eigenständig und glücklicherweise augenscheinlich Unversehrt - wenn auch unter Schock - verlassen. Die Arbeit der Freiwilligen beschränkte sich somit auf die Sicherung und Reinigung der Unfallstelle sowie das Abbinden ausgelaufener Betriebsmittel. Die 14 KameradInnen der Feuerwehr Edramsberg, erneut unter Einsatzleitung von Martin Niederhuemer, konnten um 11:20 Uhr wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

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Totalschaden

"Verkehrsunfall Aufräumarbeiten" war der Alarmierungstext am Pager und auf der Alarmierungsapp der die KameradInnen der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering am 25.09.2017 um 12:44 Uhr zum Einsatz an die B 129 Höhe Friedhof Wilhering beorderte.

Aus bisweilen ungeklärter Ursache war die Fahrzeuglenkerin von der Straße abgekommen, rasierte mehrere Sträucher, touchierte einen Mast der Straßenbeleuchtung welcher durch den Aufprall zu Fall gebracht wurde und blieb schlussendlich - die Räder gen Himmel - am Parkplatz des  Friedhofes  liegen.

Wenn auch unter Schock konnte die Lenkerin das Fahrzeug ohne größere sichtbare Blessuren verlassen. Die angerückten Freiwilligen verhalfen dem Fahrzeug wieder auf die Räder, reinigten die Fahrbahn auf welcher der Verkehr wechselseitig am Unglücksort vorbeigeleitet wurde und sammelten die weit verstreuten Teile ein.

 

Einsatzstatistik:

Gruppenkommandant: HBM Sebele Christian 

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF-A 2000

Insgesammt Mannschaftsstärke: 8 Mann (FF Edramsberg)

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