Staunende Kinder bei der Räumungsübung

Am 20.06.2018 lud der Schulwart der Gemeinde Wilhering, selbst Mitglied der FF Schönering, Alexander Andexlinger zu einer interessanten Räumungsübung in die Volksschule Dörnbach.

Neben der FF Alkoven mit der Teleskopmastbühne, der FF Wilhering mit dem Rüstlöschfahrzeug und der FF Schönering mit Kleinrüst- und Kommandofahrzeug war auch die FF Edramsberg mit dem TLF-A 2000 vor Ort.

Pflichtbereichskommandant HBI Alexander Rosenauer von der FF Wilhering erkundete die angenommene Schadenslage und erteilte den KameradInnen der 4 Feuerwehren ihre Einsatzbefehle.

Für die Freiwilligen aus Edramsberg galt es, mit dem erstangreifenden Atemschutztrupp in das dichtverrauchte Kellergeschoß vorzudringen und die 1. Klasse samt Lehrerinnen und dem Klassenbuch über einen Luftschacht zu evakuieren. Anschließend konnten die verbleibenden Räumlichkeiten abgesucht und auch der Brandherd lokalisiert werden.

Die FF Wilhering schickte ihren Atemschutztrupp in den ersten Stock, um sicherzustellen, dass in den Räumlichkeiten im oberen Stock keine Personen verblieben waren. Die Direktorin, samt einigen Schülern konnte im Zuge dessen noch per Teleskopmastbühne Alkoven evakuiert werden.

Anm. für Kenner: selbstredend würde die FF Edramsberg im Realfall nie mit einem, wie bei dieser Übung verwendeten Hochdrucklöschsystem in den Innenangriff gehen. Selbiges wurde lediglich aus Gründen der Einfachheit und um möglichst geringe Spuren am Objekt zu hinterlassen vorgenommen.

Damit jedoch nicht genug für die Atemschutzträger des Pflichtbereiches Wilhering. Gleich am darauffolgenden Nachmittag, galt es für jene welche bei den beiden vorhergehenden Terminen noch keine Gelegenheit hatten den jährlich obligaten Finnentest zu absolvieren. Ein großer Dank gilt neben den aktiven Atemschutzgeräteträgern auch den Atemschutzwarten, welche die verwendeten Atemschutzmasken und Geräte nach jeder Verwendung reinigen und prüfen müssen.

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Wie kommen wir rein?

Genau mit diesem Thema beschäftigte sich die Monatsübung im März die wie im neuen Jahr üblich gemeinsam mit den KameradInnen der FF Wilhering und aufgeteilt auf drei Termine stattfindet. Denn so mancher Einsatz erfordert einiges an Phantasie um in ein Objekt zu gelangen und Menschen aus einer Notlage zu befreien, ohne obligat die Haustüre einzuschlagen.

Deshalb gaben sich die ausbildenden KameradInnen der beiden Wehren alle Mühe den Übungsteilnehmern auf mehreren Stationen einige Aspekte nahezubringen welche mit der Öffnung von Zugängen, bzw. dem weiteren Vorgehen einhergehen.

Selbstredend werden wir an dieser Stelle nicht näher drauf eingehen wie sich die Feuerwehr im Detail Zugang verschaffen würde, um gewissen Vandalen keine Anleitung zu liefern. 

Die anwesenden KameradInnen wurden auch wiederkehrend in der Handhabung des Gasspürgerätes, der in den beiden Feuerwehren eingesetzten Hochleistungslüfter, sowie des Halligantools zur gewaltsamen Öffnung einer Tür unterwiesen. Abschließend gab es noch einen kleinen Ausflug in die Musikschule Wilhering um das Befreien eingeschlossener Personen zu beüben.

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BI Alexander Schram und seine Arbeit für den Bezirk Linz-Land

Wusstet Ihr eigentlich, daß unser Zugskommandant neben seiner Tätigkeit in Sachen Ausbildung bei der FF Edramsberg auch noch Hauptamtswalter (HAW) für die Ausbildung im Bezirk Linz-Land ist? Er ist somit zuständig für die Grundausbildung und alle auf Bezirksebene abgehaltenen Ausbildungstätigkeiten. Auch als Bewerter bei diversen Leistungsbewerben stellt er seine Zeit ehrenamtlich zur Verfügung.

In diesem Zuge war er auch bei der ersten Gruppe die sich den Herausforderungen des neuen Branddienstleistungsabzeichens, kurz BDL, stellen durfte um beginnend mit 2018 diese Leistungsprüfung bei den teilnehmenden Feuerwehren, vorerst in der Stufe Bronze abzunehmen. Wie auch beim technischen Hilfeleistungsabzeichen (THL), dürfen die Teilnehmer alle zwei Jahre in der jeweils nächste Stufe antreten.

Dieses neue Leistungsabzeichen ist im Gegensatz zum Feuerwehrleistungsabzeichen (FLA), wesentlich praxisorientierter und kann von jeder Feuerwehr, egal mit welcher Art von wasserführendem Fahrzeug, im eigenen Einsatzgebiet abgehalten werden. Dadurch ergibt sich auch eine unterschiedlich erforderliche Mannschaftsstärke und die Einsatzaufgaben variieren. Aus eben erwählten Mitteln wird ein realistischer Brandeinsatz kreiert, welchen die antretenden KameradInnen aus den jeweiligen Feuerwehren unter Einhaltung einer Zeitvorgabe und unter den Augen eines Bewerterteams, welchem auch BI/HAW Schram Alexander angehört, zu absolvieren haben. Auch der Aspekt der Gerätekunde wie er bereits im THL enthalten ist, findet in der neuen Branddienstleistungsprüfung gehör. Wodurch die Prüflinge gefordert sind, sich mit der Fahrzeugbeladung intensiv zu befassen.

Als Grundlage für die Tätigkeit als Bewerter mußte sich das Team aus dem Bezirk Linz-Land allerdings erst den gestrengen Augen der Bewerter des Landesverbandes stellen und meisterten diese Herausforderung natürlich nach langer Vorbereitung und harten Trainingseinheiten.

Als besondere Trophäe, abgesehen vom Erhalt des Abzeichens, kreierte Alexander in stundenlanger Kleinarbeit eine Torte in Form eines exaktem Abbildes des neuen BDL- Abzeichens für die Teilnehmer und Prüfer. Ein weiteres Wunderwerk aus der Hand unseres Zugskommandanten, an welchem offensichtlich ein Konditor verloren gegangen ist.

Kurz vor der Teilnahme an der BDL hatte BI/HAW Alexander Schram selbst als Hauptbewerter bei der Atemschutzleistungsprüfung teilgenommen und konnte HBM Florian Bayer für die Tätigkeit als Nebenbewerter hinzugewinnen. Aufgrund der Regelung alle zwei Jahre antreten zu dürfen konnte seitens der Feuerwehr Edramsberg dieses Jahr kein Atemschutztrupp an der ASLP teilnehmen. Für unseren Atemschutzwart, ergab sich dadurch allerdings die willkommene Gelegenheit auch die andere Seite der Leistungsprüfung kennen zu lernen.

Doch damit nicht genug! Alexander hat paralell dazu auch noch an der Ausarbeitung einer Kettensägenschulung für den Bezirk maßgeblich mitgewirkt, welche Aufgrund der laufenden Sturmschadenereignisse einen wichtigen Ausbildungspunkt darstellt und die Teilnehmer, darunter auch OLM Josef Mayr-Huber von der FF Edramsberg, in der sicheren Handhabung mit dem Gerät und den verschiedensten Schnitttechniken, wie auch dem Arbeiten mit verspannten Hölzern am Verspannungssimulator vertraut machte.

Dafür gebührt unserem ehrgeizigen Zugskommandanten und Hauptamtswalter ein riesen Lob!!! Eine wahnsinns Leistung!!! Schön Dich in unserer Mannschaft zu wissen!!!

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Richtig was los!

Ein ordentlicher Auflauf an Einsatzkräften spielte sich am Abend des 20.10.2017 vor den Augen vieler Schaulustiger bei der Rehaklinik Wilhering ab. Im Rahmen der diesjährigen Pflichtbereichsübung konstruierte BI Bernhard Spelitz mit seinem Team von der FF Schönering ein Szenario der Alarmstufe 2.

So waren nicht nur die drei Feuerwehren der Marktgemeinde Wilhering zur Pflicht alarmiert worden sondern auch die Feuerwehren Alkoven, Leonding, Pasching und Rufling, mit je zwei Fahrzeugen. Ebenso alarmiert wurde der Arbeiter Samariter Bund und das Rote Kreuz sammt Notarzt.

Die Lageerkundung durch OBI Christian Kaltenböck (FF Schönering) wie auch die Angaben der Belegschaft ließen auf einen Brand in der Schwesternstation im ersten OG des etwa 160 Patienten fassenden Gebäudekomplexes schließen, worauf der Einsatzleiter die Alarmstufe 2 alarmieren ließ.

Wurde von den ortsansäßigen Wehren umgehend mit Atemschutz zur Menschenrettung vorgerückt und erste Zubringleitungen gelegt, positionierten sich die beiden Hubrettungsgeräte (Teleskopmastbühne Alkoven und Leiter Leonding) samt je einem Tanklöschfahrzeug der eigenen Wehr direkt auf den Parkflächen vor dem Objekt um auf die Balkone geflüchtete Patienten und etwaige, durch den starken Rauch in diversen Brandabschnitten abgeschottete zu evakuieren.

Durch die Panik der Flüchtenden ereignete sich in der Tiefgarage der Rehabilitationsanstalt ein Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Unverzüglich wurden zwei Fahrzeuge zur Rettung der Unfallopfer mittels schwerem Gerät abgestellt.

Um etwa 19:00 wurde mit einer Nachbesprechung durch die jeweiligen Fahrzeugkommandanten und Übungsbeobachter der Einsatz rekapituliert und zum Abschluß waren die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Schönering zur Jause geladen.

Danke an die FF Schönering und die Starphotografen für die ausdrucksstarken Bilder

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Brandeinsatz Forstschlepper

So oder ähnlich hätten wohl die Alarmierungsstichworte gelautet, wäre der Inhalt der Zugsübung der Feuerwehren Wilhering und Edramsberg der Grund eines Einsatzes gewesen. 

Glücklicherweise lediglich ein in den Köpfen von HBI Schram Alexander (FFE) und BI Beyerl Lukas (FFW) entstandenes Szenario, welches wohl nicht so ohne weiteres zu jeder Tageszeit nur mit den Kräften unserer beider Wehren abgewickelt werden könnte.

Gut vorbereitet aus den einzelnen Gruppenübungen im Monat April, welche die Wasserförderung über längere Wegstrecken behandelten, starteten die KameradInnen der beiden Feuerwehren aus der Unterhöf zur Zugsübung.

Ausgegangen wurde von einem KFZ Brand auf einem Forstweg des weitläufigen Kürnbergwaldes oberhalb des Ortsteiles Höf. Der neuen Ausrückeordnung für die Tageseinsatzbereitschaft folgend startete der ersteintreffende TLF-A Edramsberg umgehend mit einem Schwerschaumangriff unter Atemschutz. Rasch mußte allerdings festgestellt werden, daß - begünstigt durch die vorherrschenden Winde - das Feuer bereits auf den Wald übergegriffen hatte.

Die Mannschaft des RLF-A Wilhering rückte umgehend mit CAFS Trolley, Waldbrandrucksack und meherern C Rohren zur Brandbekämpfung vor. Durch die derzeitige, überdurchschnittliche Wasserentnahme zur Befüllung der privaten Schwimmbäder und Pools, in zusammenwirken mit der ohnedies vorherrschenden Trockenheit, war es erforderlich eine Löschwasserversorgung über mehr als 500m vom nahegelegenenen Stumpnerteich mittels der beiden Tragkraftspritzen von LF-A Edramsberg und LFB-A2 Wilhering zu instalieren.

Verständlicherweise kein gemütlicher Abendspaziergang den die KameradInnen zu absolvieren hatten, allerdings ein durchaus lehrreiches Szenario. Nachdem die Freiwilligen das verwendete Material gereinigt hatten, stand zur Stärkung ein durch OLM Schram Alexander und PFM Schram Johanna zubereitetes Knödelessen auf der Tagesordnung.

Solltet ihr euch wundern, woher die neuerdings recht professionellen Photos stammen, die verdanken wir dem fachlich versierten Auge von Nici Holzbauer, welche sich bereits für die Bilder unseres neuen Kommandos verantwortlich zeigt, zu finden unter der Kategorie "Über uns". Dafür ein recht herzliches Dankeschön!!!

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5 neue FunkerInnen

Am 7., 9., 14., 16. und 21.11.2017 nutzen 5 KameradInnen der FF Edramsberg die Gelegenheit sich bei einem Abendlehrgang im Bezirk Linz-Land, bei der Feuerwehr Pucking- Hasenufer zu Feuerwehrfunkern weiterzubilden.

Der Funklehrgang vermittelt den Teilnehmern neben jeder Menge theoretischem Wissen eine Einführung im Umgang mit dem Kartenmaterial der ÖK/ÖMK, welches bei Waldbränden mit Helikopterunterstützung oder großangelegten Suchaktionen zum Einsatz kommt, wie auch den Einsatz im Funkverkehr, mitsamt Funkordnung und jeder Menge Gelegenheiten das Erlernte in einigen Stunden Planspiel anzuwenden und zu verfeinern.

Damit haben die Teilnehmer OFM Hübsch Christoph, FM Brunner Nina, FM Preymann Rudolf, FM Kemetmüller Jürgen und FM Koller Marvin einen wichtigen, oft sträflich vernachlässigten Schritt in der Weiterentwicklung ihrer Feuerwehrlaufbahn vorgenommen, um für die Feuerwehr Edramsberg im Einsatzfall, ihre Kompetenzen am Sprechfunk unter Beweis zu stellen.

Aber warum wird dieser Ausbildung so viel Importanz zugemessen???

Einfach erklärt, befinden sich alle Feuerwehren eines Bezirkes grundsätzlich auf der selben Frequenz, bzw wird der Kontakt aus dem (beinahe) ganzen Bundesland zur alarmierenden Stelle auf einer zweiten Frequenz abgehandelt. Verfügen die Feuerwehren nicht über ausreichend geschultes Personal und kommt es zu Großschadenslagen, verlaufen mehrerer Einsätze paralell oder es ergeben sich Aufgrund diverser Schlechtwetterlagen eine Unzahl gleichzeitiger Funkgespräche, so würde ohne die Einhaltung der Funkordnung, bzw der Funkdisziplin, keine zweckmäßige Übermittlung von einsatzrelevanten Informationen mehr möglich sein.

Darum bedanken wir uns bei den 5 KameradInnen welche sich die Zeit genommen haben an dieser Lehrveranstaltung teilzunehmen, gratulieren ihnen zum positiven, meist vorzüglichen Abschluß. Außerdem freut sich HBM Bayer Florian das Ausbilderteam verstärken zu dürfen.

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Verkehrsunfall in der Unterhöf

Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen alarmierte BI Wolf Peter (FF Wilhering) die KameradInnen der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering zur letzten gemeinsamen Übung am 08.11.2017.

Im Kreuzungsbereich Unterhöf/Kapellenstraße kolidierten zwei PKW und ein Kleintransporter, wodurch eines der Fahrzeuge umkippte und der Lenker aus selbigem geschleudert wurde. Weitere drei beteiligte Personen waren in ihren Fahrzeugen eingeschlossen aber ansprechbar. Wärend zwei der Verletzten mit leichter Unterstützung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz die Fahrzeuge verlassen konnten, mußte der Lenker des weißen Opel über den Kofferraum gerettet werden nachdem er von den Freiwilligen der Rettungsorganisation stabilisiert worden war.

Für die Anfahrt teilten sich die 4 eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge auf. RLF-A 2000 und TLF-A 2000 wählten die direkte Route, LF-A und LF-B fuhren den Unfallbereich von der Wilheringer Seite her an um eine maximale Verfügbarkeit von Ausleuchtung und Equipment von zwei Seiten zu gewähren. Paralell zur Rettungsaktion wurde durch alle verfügbaren Kräfte jene Person gesucht welche durch die Wucht des Aufpralles aus ihrem Fahrzeug geschleudert worden war.

Nachdem alle Personen versorgt und die Unfallstelle gereinigt worde war, konnten sich die Freiwilligen aller Einsatzorganisationen bei einem ordentlichen Schmaus von LM Alexander Schram im gemeinsamen Feuerwehrhaus stärken.

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Die Gruppe im Löscheinsatz

...lautete das Thema der Monatsübung im November, zu der sich 15 KameradInnen der Feuerwehr Edramsberg am 09.10.2017 im Feuerwehrhaus in der Unterhöf einfanden.

Ausbildungsleiter BI Alexander Schram ließ die Freiwilligen einige fiktive Szenarien abarbeiten um zum einen die Einsatzleiter hinsichtlich der Taktik zu fordern, wie auch das Wissen der Teilnehmer abzufragen und in der Sicherheit der erforderlichen Handgriffe zu trainieren.

Wie jeder Bereich des Lebens bleibt auch das Feuerwehrwesen nicht von Änderungen verschont. Mit dem Einzug neuer Technik und revidierten Lehrmeinungen, entwickeln sich auch die taktischen Lösungsansätze und die Vorgehensweisen immer wieder und erfordern so auch die gängigen Standards stetig zu beüben.

Aufgrund des ausgezeichneten Ausbildungsstandes und der langjährigen Erfahrung unseres BI im Feuerwehrdienst, sowie der Einsatzerfahrung einiger langgedienter Kameraden, konnten in den Nachbesprechungen viele Verbesserungsansätze in Erwägung gezogen werden um im Ernstfall ehestmöglich Einsatzerfolge erzielen zu können.

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