Einmal Heiss ist nicht genug

Waren unsere Atemschutzträger gerade letztes Wochenende in St. Florian im Brandsimulationscontainer, bot sich auch am 01.04.2017 schon wieder die Gelegenheit an einer realistisch gestalteten Übung teilzunehmen. HBM Alexander Göttfert von der FF Wilhering nutzte die Chance in Schönering in einem alten Bauernhaus, vor dessen Abriss eine Atemschutzübung auszurichten.

Trotz des recht dichten Terminkalenders und herrlichestem Frühlingswetter fanden sich zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr Edramsberg ein und rückten dem Brandherd in einem Teil der Stallungen auf den Leib.

Erst starteten OBI Rainer Viehböck, OLM Ralf Kremseitner und FM Nina Brunner ins Übungsobjekt, gefolgt von HBM Stefan Kroiher, HBM Alexander Ratzenböck und OFM Christoph Hübsch. Beide Trupps konnten die gestellten Aufgaben bravourös und zur vollsten Zufreidenheit der Übungsleitung meistern. Trupp zwei gelang es, alleine durch das Abkühlen des Brandrauches an der Decke, den Brandherd niederzuschlagen, obwohl die Flammen bis an die Decken loderten.

Der signifikante Unterschied zur Simulation in St. Florian bestand in der Befeuerung mit Feststoff. Während die Anlage am letzten Wochenende lediglich mit Gas betrieben wurde und so ein Gutteil der Sichtbehinderungen durch den bei den Löscharbeiten entstehenden Wasserdampf entstand, paarte sich dieses Wochenende - bedingt durch die Verfeuerung von alten Paletten - auch giftiger Brandrauch. Dieser birgt neben der Toxizität und die durch die Unvollständigkeit der Verbrennung entstehende Schwärze auch die Gefahr der Rauchdurchzündung, sofern die an der Decke angesammelten Gase nicht gekühlt und die entstehenden Temperaturen nicht mittels Wärmebildkammera kontrolliert werden.

Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Wilhering für die Ausarbeitung dieser Übung, wie auch bei den eigenen KameradInnen für die enorme Bereitschaft welche sie im Einsatz und Übungsdienst, wie auch bei allen Veranstaltungen an den Tag legen.