Zugsübung April


Brand Gewerbe Industrie

So hätte wohl der reale Alarmierungstext für das Szenario der zweiten Zugsübung der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering am 01.04.2019 gelautet. Zu Übungszwecken rückten die KameradInnen der beiden Wehren zur Firma Hierzer Maschinenbau aus.

Ausgehend von einem Brand in den Sozial- und Lagerräumen breitete sich das fiktive Feuer bis aufs Dach der Produktionshalle aus. Neben den aufzufindenden und auszuschaltenden Brandherden im Inneren und dem Außenangriff, galt das Augenmerk der Rettung abgängiger Personen und der Sicherung mehrerer Behälter mit gefährlichen Stoffen.
Auch die Wasserversorgung spielt im Umfeld des Unternehmens eine große Rolle, da für größere Mengen lange Wegstrecken und einiges an Steigung zu überwinden ist. Nach erfolgreicher Abarbeitung der jeweiligen Aufgaben, einer gemeinsamen Nachbesprechung mit und der Herstellung der Einsatzbereitschaft samt Versorgung unzähliger Schläuche, verköstigte unser Küchenteam, Johanna und Alexander Schram die Freiwilligen wie gewohnt mit einer anständigen Stärkung.

Trotz vieler Abmeldungen konnte die Feuerwehr Edramsberg mit einer tollen Mannschaftsstärke aufwarten. Wenngleich unter Kooperation der beiden Feuerwehren zwei Atemschutztrupps – je drei ausgebildete Mitglieder - gestellt werden konnten, musste man auch klar erkennen, dass die humanen Ressourcen nicht immer zur vollsten Zufriedenheit ausschöpfbar sind.

Wärst Du bereit Deine Freizeit für die Sicherheit der Allgemeinschaft zu opfern?! Im Ernstfall reinzugehen wo alle anderen herauslaufen?! Du bist uns jederzeit herzlich willkommen.

Herzlichen Dank an die Firma Hierzer Maschinenbau für die Bereitstellung des Objektes, dem Ausbilderteam für die Ausarbeitung der Übungen und allen Beteiligten und Unterstützern.

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In riesen Schritten dem Abschluss der Basisausbildung entgegen

Den nächsten Schritt zum Abschluss Ihrer Grundausbildung absolvierten unsere Freiwilligen am 23.03.2019 in Traun den Einstiegstest für die Teilnahme am Grundlehrgang im April.

Hierbei wird seitens des Abschnittes Linz-Land noch einmal kontrolliert ob die Aspiranten in den Feuerwehren ausreichend Wissen vermittelt bekommen haben um nicht am Grundlehrgang noch Begriffe oder Handgriffe der Basisausbildung erlernen zu müssen.

Neben einer schriftlichen Kontrolle wurden auch im Stationsbetrieb die Löschangriffe beübt.

Da manchen KameradInnen noch der eine oder andere Punkt am Ausbildungslaufzettel abzuhacken galt, nahm sich der unser Kommandant Alexander Schram – welcher bekannter weise auch im Bezirk Ausbildungsverantwortlicher ist – persönlich um die Wissenslücken an.

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ZUGSÜBUNG FEBRUAR

Im Februar trafen sich die KameradInnen der Feuerwehren Edramsberg und Wilhering, dem Ausbildungsplan entsprechend zur ersten Zugsübung 2019. Auf der Tagesordnung stand ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen.

Dem Zeitgeist entsprechend arbeiteten die Ausbildungsverantwortlichen ein Szenario, in welchem es galt die Insassen zu retten ohne das Fahrzeug mit dem hydraulischen Rettungssatz zu filetieren.

Dies entspricht den gängigen Lehrmeinungen, da die Entwicklung der Rettungsgeräte kaum mit dem Tempo des Fortschrittes der Stahlindustrie bei den hochfesten Stählen nachkommt und die Option des „Aufschneidens“ mit der Karosserie bei modernen Fahrzeugen oft nicht mehr in Frage kommt.

Dies erfordert oft andere Ansätze und Lösungswege um die eingeschlossenen Personen auf dem schnellsten Weg aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Natürlich gibt es keinen Standardlösungsweg, dennoch sind unsere Ausbilder – vorne an BI Alexander Ratzenböck (FFE) und BI Peter Wolf (FFW) – bemüht, mannigfaltige Wege aufzuzeigen, bzw. die Teilnehmer im Problemlösungsdenken zu motivieren.

In den vorliegenden Fällen, wurde eine Person über den Zugang durch die Windschutzscheibe und eine Weitere über den Weg durch den Kofferraum gerettet. Abschließend wurde die Übung mit den Einsatzkräften nochmals analysiert.

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Brandeinsatz Forstschlepper

So oder ähnlich hätten wohl die Alarmierungsstichworte gelautet, wäre der Inhalt der Zugsübung der Feuerwehren Wilhering und Edramsberg der Grund eines Einsatzes gewesen. 

Glücklicherweise lediglich ein in den Köpfen von HBI Schram Alexander (FFE) und BI Beyerl Lukas (FFW) entstandenes Szenario, welches wohl nicht so ohne weiteres zu jeder Tageszeit nur mit den Kräften unserer beider Wehren abgewickelt werden könnte.

Gut vorbereitet aus den einzelnen Gruppenübungen im Monat April, welche die Wasserförderung über längere Wegstrecken behandelten, starteten die KameradInnen der beiden Feuerwehren aus der Unterhöf zur Zugsübung.

Ausgegangen wurde von einem KFZ Brand auf einem Forstweg des weitläufigen Kürnbergwaldes oberhalb des Ortsteiles Höf. Der neuen Ausrückeordnung für die Tageseinsatzbereitschaft folgend startete der ersteintreffende TLF-A Edramsberg umgehend mit einem Schwerschaumangriff unter Atemschutz. Rasch mußte allerdings festgestellt werden, daß - begünstigt durch die vorherrschenden Winde - das Feuer bereits auf den Wald übergegriffen hatte.

Die Mannschaft des RLF-A Wilhering rückte umgehend mit CAFS Trolley, Waldbrandrucksack und meherern C Rohren zur Brandbekämpfung vor. Durch die derzeitige, überdurchschnittliche Wasserentnahme zur Befüllung der privaten Schwimmbäder und Pools, in zusammenwirken mit der ohnedies vorherrschenden Trockenheit, war es erforderlich eine Löschwasserversorgung über mehr als 500m vom nahegelegenenen Stumpnerteich mittels der beiden Tragkraftspritzen von LF-A Edramsberg und LFB-A2 Wilhering zu instalieren.

Verständlicherweise kein gemütlicher Abendspaziergang den die KameradInnen zu absolvieren hatten, allerdings ein durchaus lehrreiches Szenario. Nachdem die Freiwilligen das verwendete Material gereinigt hatten, stand zur Stärkung ein durch OLM Schram Alexander und PFM Schram Johanna zubereitetes Knödelessen auf der Tagesordnung.

Solltet ihr euch wundern, woher die neuerdings recht professionellen Photos stammen, die verdanken wir dem fachlich versierten Auge von Nici Holzbauer, welche sich bereits für die Bilder unseres neuen Kommandos verantwortlich zeigt, zu finden unter der Kategorie "Über uns". Dafür ein recht herzliches Dankeschön!!!

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Würden die vom Himmel fallen

Im Rahmen einer vom österreichischen Bundesheer für die Feuerwehren des Bezirkes Linz Land durchgeführten Flugnotfall,- Flugunfallschulung, konnten je Feuerwehr 2 Freiwillige entsandt werden um einen Einblick zu gewinnen, welche Gefahren auf die Einsatzkräfte zukommen würden, sollte ein (Militärisches) Fluggerät vom Himmel fallen.

Seitens der Feuerwehr Edramsberg nahmen BI Sebele Christian und HBM Hübsch Christoph teil und erlebten einen spannenden halben Tag im Fliegerhorst in Hörsching. In einer guten Zusammensetzung aus theoretischen und praktischen Einheiten wurde den Anwesenden aufgezeigt, welche Sofortmaßnahmen zu ergreifen und welche Notfallprozedere einzuleiten sind.

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Der Grundstein ist gelegt.

Am 09.03.2019 nahmen die Teilnehmer des diesjährigen Grundlehrganges die erste Hürde für ihre Qualifikation als zukünftige „Firefighter“. In einer seit Jahren erfolgreichen Kooperation der drei Feuerwehren der Marktgemeinde Wilhering, wurden unsere neuen Mitglieder des Aktivstandes über Monate hinweg an das Feuerwehrwesen mit allen Aspekten herangeführt.

So trafen sie sich abwechselnd in den Feuerwehrhäusern in der Unterhöf und in Schönering zu einer Vielzahl an theoretischen wie auch praktischen Ausbildungen, welche ihnen in kompakten Einheiten all das vermittelt wurde, was für den allgemeinen Feuerwehrdienst erforderlich ist.

Um den Wissenstand abzuprüfen, in Vorbereitung auf den bevorstehenden Einstiegstest und die zweitägige Grundausbildung auf Bezirksebene, trafen sich alle Auszubildenden im Feuerwehrhaus in der Unterhöf um neben einem Stationsbetrieb und einem schriftlichen Test auch bei der Durchführung eines Löschangriffes ihr Können unter Beweis stellen mussten.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zum bestandenen ersten Schritt und wünschen für die kommenden Lehrveranstaltungen viel Erfolg. Selbstredend werden wir über ihre Fortschritte berichten.

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Staunende Kinder bei der Räumungsübung

Am 20.06.2018 lud der Schulwart der Gemeinde Wilhering, selbst Mitglied der FF Schönering, Alexander Andexlinger zu einer interessanten Räumungsübung in die Volksschule Dörnbach.

Neben der FF Alkoven mit der Teleskopmastbühne, der FF Wilhering mit dem Rüstlöschfahrzeug und der FF Schönering mit Kleinrüst- und Kommandofahrzeug war auch die FF Edramsberg mit dem TLF-A 2000 vor Ort.

Pflichtbereichskommandant HBI Alexander Rosenauer von der FF Wilhering erkundete die angenommene Schadenslage und erteilte den KameradInnen der 4 Feuerwehren ihre Einsatzbefehle.

Für die Freiwilligen aus Edramsberg galt es, mit dem erstangreifenden Atemschutztrupp in das dichtverrauchte Kellergeschoß vorzudringen und die 1. Klasse samt Lehrerinnen und dem Klassenbuch über einen Luftschacht zu evakuieren. Anschließend konnten die verbleibenden Räumlichkeiten abgesucht und auch der Brandherd lokalisiert werden.

Die FF Wilhering schickte ihren Atemschutztrupp in den ersten Stock, um sicherzustellen, dass in den Räumlichkeiten im oberen Stock keine Personen verblieben waren. Die Direktorin, samt einigen Schülern konnte im Zuge dessen noch per Teleskopmastbühne Alkoven evakuiert werden.

Anm. für Kenner: selbstredend würde die FF Edramsberg im Realfall nie mit einem, wie bei dieser Übung verwendeten Hochdrucklöschsystem in den Innenangriff gehen. Selbiges wurde lediglich aus Gründen der Einfachheit und um möglichst geringe Spuren am Objekt zu hinterlassen vorgenommen.

Damit jedoch nicht genug für die Atemschutzträger des Pflichtbereiches Wilhering. Gleich am darauffolgenden Nachmittag, galt es für jene welche bei den beiden vorhergehenden Terminen noch keine Gelegenheit hatten den jährlich obligaten Finnentest zu absolvieren. Ein großer Dank gilt neben den aktiven Atemschutzgeräteträgern auch den Atemschutzwarten, welche die verwendeten Atemschutzmasken und Geräte nach jeder Verwendung reinigen und prüfen müssen.

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Wie kommen wir rein?

Genau mit diesem Thema beschäftigte sich die Monatsübung im März die wie im neuen Jahr üblich gemeinsam mit den KameradInnen der FF Wilhering und aufgeteilt auf drei Termine stattfindet. Denn so mancher Einsatz erfordert einiges an Phantasie um in ein Objekt zu gelangen und Menschen aus einer Notlage zu befreien, ohne obligat die Haustüre einzuschlagen.

Deshalb gaben sich die ausbildenden KameradInnen der beiden Wehren alle Mühe den Übungsteilnehmern auf mehreren Stationen einige Aspekte nahezubringen welche mit der Öffnung von Zugängen, bzw. dem weiteren Vorgehen einhergehen.

Selbstredend werden wir an dieser Stelle nicht näher drauf eingehen wie sich die Feuerwehr im Detail Zugang verschaffen würde, um gewissen Vandalen keine Anleitung zu liefern. 

Die anwesenden KameradInnen wurden auch wiederkehrend in der Handhabung des Gasspürgerätes, der in den beiden Feuerwehren eingesetzten Hochleistungslüfter, sowie des Halligantools zur gewaltsamen Öffnung einer Tür unterwiesen. Abschließend gab es noch einen kleinen Ausflug in die Musikschule Wilhering um das Befreien eingeschlossener Personen zu beüben.

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