Im Schweiße deines Angesichtes

Eine arbeitsreiche und vor allem schweißtreibende Woche absolvierten unsere Atemschutzgeräteträger von 10. bis 14.10.2016. So liefen nicht nur auf der einen Seite die akribischen Vorbereitungen für die am 4.11. stattfindende Atemschutzleistungsprüfung kurz ASLP, welche ein kontinuierliches Training und eine ausführliche theoretische Vorbereitung erfordert, im Zuge derer zwei Trupps a 3 Mann am 13.10. die Atemschutzübungsstrecke in Rufling besuchten.

Ferner waren sie auch am 14.10. vormittags bei einer von der FF Schönering initiierten Räumungsübung in der Volksschule Schönering gefordert, welche mit großer Faszination der Kinder über die (Teleskopmast) Bühne (der FF Alkoven) ging. Wie auch nachmittags bei der diesjährigen Pflichtbereichsatemschutzübung, welche 2016 in der Ausarbeitung ebenfalls an die zuständigen Atemschutzwarte der FF Schönering fiel.

HBM Berger Martin hatte sich als Übungsobjekt die Firma SST Stadler Steuerungstechnik auserkoren, bei welcher er selbst hauptberuflich tätig ist. Über das gesamte Büro- und Produktionsareal verteilte er unzähige Übungspuppen und Darsteller welche durch insgesamt 6 Atemschutztrupps aller dreier Feuerwehren im teils dichtem Rauch lokalisiert und gerettet werden mußten. Die Opferzahl war derart hoch angesetzt, daß es erforderlich war jeden Atemschutztrupp mehrfach ins Objekt zu entsenden und die parallel agierenden Teams zu koordinieren und zu überwachen.

Während sich die jeweiligen Atemschutzwarte bis in die späten Nachtstunden mit der Wiederherstellung der Gerätschaften befassten, wurden die Übungsteilnehmer von Bürgermeister Mario Mühlböck zur Bierverkostung mit Jause ins Pfarrheim Schönering geladen um sich nach den körperlichen Strapazen zu stärken.

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Im Ernstfall in jedes Gebäude....

 Am Samstag den 23.7.2016 bestritten die KameradInnen der drei Feuerwehren der Marktgemeinde Wilhering einen gemeinsamen Schulungsvormittag im Feuerwehrhaus in der Unterhöf. Wie der Titel verrät erlernten die Teilnehmer allerhand Griffe und Kniffe um - sofern Gefahr im Verzug ist - in jedes Gebäude zu gelangen, zu etwaigen Brandherden oder Personen in lebensbedrohlichen Lagen vorzudringen.

Zu Beginn wurden wir durch HBI Markus Unter (FF Alkoven) in einer kurzen Theorielektion in Geschichte und Anwendungsmöglichkeiten des "Haligan-Tools" unterwiesen. Wobei auch in einigen kurzen Videosequenzen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten diese Werkzeuges verdeutlicht wurden.

Im Anschluss verteilten sich die Anwesenden in drei Gruppen und auf die jeweiligen Stationen, um den praktischen Umgang mit Erwähntem zu üben und noch einige andere Handgriffe zu erlernen, die im Fall des Falles ein Vordringen in verschlossene Objekte zu ermöglichen.

Station 1: HBI Markus Unter (FF Alkoven) demonstrierte das gewaltsame Vordringen an einem variabel verriegelbaren Türöffnungssimulator mittels Haligan- und TNT Tool. Wobei jeder Teilnehmer die Gelegenheit hatte selbst Hand anzulegen.

Station 2: OBI Christian Kaltenböck (FF Schönering) erlaubte Einblicke in die Möglichkeiten des Schöneringer Türöffnungskoffers und bot den KameradInnen die Gelegenheit selbst ein Schloss zu "ziehen" um mit geringstmöglichem Schaden Zugang zu erhalten.

Station 3: HBM Christian Vallant (FF Hart) erläuterte noch einige weitere Möglichkeiten und Mittel, die sich aus der intensiven Praxis der Kameraden aus Hart auf diesem Einsatzgebiet entwickelten. Selbstredend konnte, wie auch auf den vorhergehenden Stationen, das eingangs demonstrierte ausgiebig angewandt werden.

Wie in unserem Hause üblich, schlossen wir den informationsreichen Vormittag mit einer gegrillten Stärkung, welche in gewohnt kulinarischer Qualität von LM Alexander Schram sen. und HFM Heinz Ratzenböck zubereitet wurden.

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Burn Baby, burn!!!

Als Schulungs-, und Übungsthema im Monat Mai stand die Brandbekämpfung am Ausbildungsplan. HBM Sickl Markus zeichnete sich für diese Übung verantwortlich und wurde dabei von FM Bayer Florian unterstützt. Zur Schulung wurden am Freitag den 06.05.2016 die Kleinlöschgeräte durchgenommen um das Wissen über die einzelnen Gerätschaften wieder in Erinnerung zu rufen.

Am Montag den 16.05.2016 hieß es im Zuge der Übungsalarmierung "Brand KFZ". Am Einsatzort eintreffend konnte OBM Wolfschluckner Christian als Einsatzleiter feststellen das besagtes Fahrzeug bereits zu großen Teilen in Flammen stand. Abgesehen davon wurde er von der vermeintlichen Fahrerin des Unfallfahrzeuges panisch bedrängt da sich noch jemand im Fahrzeug befand.

Rasch wurde ein Angriff mittels HD Rohr und vorgesetztem Schwerschaumrohr, unter Atemschutz in die Wege geleitet um der Lage ehestmöglich Herr zu werden und sich der Bergung der noch im Fahrzeug befindlichen "Person" zuwenden zu können. Rasch und besonnen wurde das Szenario abgearbeitet und nach den erforderlichen Nachlöscharbeiten, konnten die KameradInnen mit dem hydraulischen Rettungssatz diverse Schnitt- und Spreiztechniken am Fahrzeug üben.

Selbstredend gab es nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft die gewohnte Stärkung bei Speis und Trank.

 

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Der technische Einsatz

Mit diesem breitgefächerten Thema befassten sich die KameradInnen der FF Edramsberg bei der Monatsschulung im April. BI Kriechmayer Andreas und HBM Sebele Christian wiederholten am Freitag den 1.4.2016 mit den Kameraden das Vorgehen bei Verkehrsumfällen. Ferner stellten sie im Zuge ihres Vortrages unser- Aufgrund der geänderten Richtlinien für das technische Hilfeleistungsabzeichen- neues "Stabpack", welches in vierfacher Ausführung im TLF-A 2000 verlastet wurde, zur Stabilisierung von Unfallfahrzeugen vor und demonstrierten den korrekten Umgang.

Auf die Theorie folgte, wie im neuen Jahr eingeführt, am Montag den 4.4.2016 die Umsetzung in die Praxis. Im Laufe der gemeinsam mit der FF Wilhering und dem Roten Kreuz abgehaltenen Zugsübung galt es einen schweren Verkehrsunfall mit einem Traktor samt Holzrückeanhänger abzuarbeiten. Die Ausrichtung der gemeinsamen Übung übernahmen diesmal BI Schram Alexander und BI Kriechmayer Andreas.

OFM Ratzenböck Alexander wurde Aufgrund seines Ausbildungsstandes vorab als Einsatzleiter festgelegt. Ebenso wurde  HBM Malik Andreas als Maschinist des TLF-A und FM Bayer Florian als Gruppenkommandant des LF bewußt von HBI Martin Niederhuemer vorab ausgewählt um der "jüngeren" Generation die Möglichkeit zu bieten die an und für sich mit Routiniers besetzten Posten übernehmen zu können und ein einsatznahes Szenario im Zusammenspiel mit den Wilheringer Kameraden abzuwickeln.

Von der Verkehrswegssicherung bis zur Rettung der 5 teils Schwerverletzten, dem gleichzeitigen Aufbau des Brandschutzes und der Eigensicherung, dem Ablöschen mehrere Brandherde und der abschließenden Räumung der Unfallstelle waren die KameradInnen der beiden Wehren gefordert.

Im Anschluss an die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde im Feuerwehrhaus in der Unterhöf der gesamte Einsatzablauf rekapituliert. LM Schram Alexander sen. krönte den Ausklang wie üblich mit einer ordentlichen Stärkung für alle Beteiligten.

Wir danken unseren "Unfallopfern" und Stefan Nimmervoll (Nimmervoll Holzschlägerungen), dem Roten Kreuz sowie allen Beteiligten der beiden Wehren für die Unterstützung und Teilnahme.

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Schuljahr 2016/17

Um für das breitgefächerte Spektrum des Feuerwehrwesens immer bestens gerüstet zu sein, gibt es jedes Jahr eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten an der OÖ LFS, im Bezirk, im Abschnitt wie auch in den einzelnen Feuerwehren. Für die Lehrveranstalltungen an der Landesfeuerwehrschule ist eine Lehrgangskarte erforderlich, für welche sich der Interessent bewerben kann. Diese Teilnahmeberechtigungen werden durch die entsprechenden Stellen von Land, Bezirk und Abschnitt auf die einzelnen Feuerwehren aufgeteilt. Gelegentlich gelingt es manchen Kameraden zusätzliche oder freigewordene Lehrgangsplätze für uns zu sichern, da die Nachfrage stets höher ausfällt als das ausgegebene Kontingent an Lehrgangskarten.

Wir gratulieren den unten angeführten Kameraden zu den jeweiligen Lehrgängen und bedanken uns für ihr unentgeltliches und zeitlich oft intensives Engagement im Ehrenamt.

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Eigensicherung, Knotenkunde, Selbstrettung

Diese Themen standen im Vordergrund der Monatsschulung im Juli, welche durch den rasch eingesprungenen HBM Ratzenböck Alexander abgehalten wurde. Dieser hat seine neue Funktion von Malik Andreas übernommen, welcher nach eigenem Empfinden, seiner Pflicht aus beruflichen Gründen nicht mehr nachkommen kann.

HBM Ratzenböck Alexander hatte eben dieses Jahr den Lehrgang "Technisch 1" an der Landesfeuerwehrschule absolviert, in welchem die Eigensicherung eine wichtige Rolle spielt, so das es ihm nicht weiter schwer viel den Übungsteilnehmern die Materie nahezubringen oder aufzufrischen.

Zu Beginn wurden in der Fahrzeughalle die vorhandenen Mittel durchbesprochen und die damit, wenn auch eingeschränkten, Möglichkeiten. Ebenso hatten die anwesenden KameradInnen die Gelegenheit die wichtigsten Knoten Revue passieren zu lassen.

Im Anschluß machten sich die Teilnehmer auf den Weg in den Steinbruch nach Dörnbach um die Eigenrettung an einer Felswand durchzuexerzieren.

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Atemschutzbelastungstest 2016

Am 22.04.2016 und am 07.05.2016 stellten sich die KameradInnen der FF Edramsberg dem seit diesem Jahr verpflichtenden Atemschutzbelastungstest oder auch "Fintest". Dieser seit Anfang diesen Jahres verpflichtende, jährlich wiederkehrende Test soll eine gewisse Mindestfitness sicherstellen und dient der vorsorglichen Eigensicherung der im Ernstfall eingesetzten Helfer.

An diesen Beiden zur Wahl stehenden Terminen konnten 16 Mitglieder unserer Wehr erfolgreich den Test meistern. Einige gingen gezielt an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit, während andere mit den Kräften bewußt haushalteten. Egal welchen Weg die Kandidaten wählten, vor den strengen Augen unseres Atemschutzwartes HBM Krügel Patrick und seiner unerbittlichen Stoppuhr gab es kein Entrinnen.

Der Ablauf des Testes gliedert sich in 6 Stationen die alle direkt aufeinanderfolgend zu absolvieren sind. Die jeweilig verbleibende Zeit einer Aufgabe konnte vor dem Start des nächsten Abschnittes zur Regeneration genutzt werden.

Station 1: gehen jeweils 100m mit und ohne zweier sandgefüllter Kanister in max. 4 min  Station 2: Stiegen steigen jeweils 90Stufen rauf und runter in max 3,5 min
 Station 3: Einen LKW Reifen mit einem 6kg schwerem Vorschlaghammer 3m bewegen in max 2 min
 Station 4: 3 Runden über je drei Hindernisse welche wechselweise zu übersteigen oder unterkriechen sind in max 3 min
 Station 5: einfaches Aufrollen eines 15m C-Schlauches in max 2 min
 Sation 6: Regenerationsphase 5min ohne Atemschutzgerät

Alles in allem eine kurze aber doch sehr herausfordende Prüfung bei der fast jeder ins Schwitzen geraten ist.

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Windwurf und der Umgang mit der Kettensäge

Im März befassten sich die KameradInnen der FF Edramsberg im Zuge der monatlichen Schulung und Übung mit der Thematik des Windwurfes und dem richtigen Abarbeiten derartiger Einsätze.

HBM Malik Andreas und OFM Stefan Nimmervoll, beides erfahrene Holzarbeiter, erarbeiteten für die Monatsschulung im Zuge der Monatsversammlung am Freitag den 4.3.2016 einen Vortrag über dieses Thema und erläuterten welche Mittel und Ausrüstungsgegenstände unserer Wehr zur Verfügung stehen, bzw auf welchen Fahrzeugen sie verlastet sind und welche Gefahren die Arbeit mit Sturmschäden mit sich bringt.

Montag den 7.3.2016 wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. Recht eindrucksvoll demonstrierten uns die Beiden die Wichtigkeit der Schnittschutzhose und welche Folgen damit einhergehen wenn sie nicht getragen wird. Anschließend ging es ans Holz und es gab für jeden die Möglichkeit die diversen Techniken selbst auszutesten.

Sollten unsere Aktivitäten und Ausbildungen auch für Dich ansprechend erscheinen und Du hast Interesse Dich in unserem Team zu engagieren, wir freuen uns darauf Dich in unseren Reihen willkommen zu heißen.

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